2016

Am Donnerstag, den 22.12.2016 wurden wir um 17:41 Uhr per Funkmeldeempfänger in die Römerstraße in Altdorf alarmiert. Dort brannte ein Keller in voller Ausdehnung. Beim Eintreffen der Feuerwehr trat bereits dicker schwarzer Rauch aus der Wohnungseingangstüre. Die Bewohner hatten sich nach ersten vergeblichen Löschversuchen bereits in Sicherheit gebracht und das Gebäude verlassen. 

Unsere Einsatzkräfte begannen unverzüglich mit der Brandbekämpfung. Durch die extreme Hitze im Keller mussten die Atemschutzgeräteträger des öfteren ausgetauscht werden. Bis der Brand gelöscht war, wurden 12 Kameraden aus Altdorf und von der mitalarmierten Wehr aus Hildrizhausen im Innenangriff zur Brandbekämpfung eingesetzt.

Im weiteren Einsatzverlauf trafen die Holzgerlinger Kameraden mit ihrer Wärmebildkamera und die Drehleiter aus Böblingen ein. Die Wärmebildkamera wurde verwendet, um den Keller nach möglichen Glutnestern abzusuchen.

Zur Sicherstellung, dass genügend Atemluftflaschen vor Ort sind, alarmierten wir die Feuerwehr Sindelfingen mit dem Abrollbehälter Atemschutz an die Einsatzstelle nach. Dieser Abrollbehälter stellte Ersatz-Atemschutzgeräte und -Masken für uns zur Verfügung und nahm unsere Geräte zur Prüfung und Reinigung gleich mit.

 

Das DRK war vorsorlich mit sechs Fahrzeugen und die Polizei mit zwei Fahrzeugen vor Ort.

Gegen 22:15 Uhr war der Einsatz beendet und wir konnten die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.

Den Bericht der Kreiszeitung Böblinger Bote finden Sie hier.

Fotos: Süddeutsche Mediengesellschaft

Am Mittwoch, den 30.11.2016 wurden wir um 05:04 Uhr zu einem Einsatz in den Greutweg alarmiert. Durch ein Leck an der Heizungsbefüllung stand der Keller unter Wasser. Nachdem wir im Keller den Strom ausgeschaltet und das Absperrventil geschlossen hatten, pumpten wir mittels Wassersaugern den Keller aus. Zehn Kameraden waren in den frühen Morgenstunden im Einsatz.

Am Montag, den 14.11.2016 wurden wir in den frühen Morgenstunden um 04:01 Uhr zur Überlandhilfe in das Gustav-Fischer-Stift nach Hildrizhausen gerufen. Hier haben aus unbekannten Gründen zwei Rauchmelder im Keller ausgelöst, so dass die Brandmeldeanlage die Feuerwehr alarmierte. Glücklicherweise konnten wir bei der Erkundung kein Feuer feststellen. Der Einsatz war somit für uns beendet.

Am 08.11.2016 wurden wir um 18:17 Uhr per Funkmeldeempfänger in die Birkenstraße in Altdorf alarmiert. Dort brannte die Fassade einer Doppelhaushälfte und Flammen schlugen aus dem Fenster der Wohnung.
Unmittelbar nach unserem Eintreffen begannen wir mit der Brandbekämpfung. Die mitalarmierte Wehr aus Hildrizhausen erreichte kurze Zeit später die Einsatzstelle und übernahm die Brandbekämpfung im Innenangriff. Die ebenfalls alarmierte Drehleiter aus Böblingen blieb auf Abruf im Hintergrund.

Foto: Süddeutsche Mediengesellschaft

Im weiteren Einsatzverlauf forderten wir ein weiteres Fahrzeug mit entsprechenden Atemschutzgeräteträgern als Sicherungstrupps für unsere Einsatzkräfte sowie die Wärmebildkamera aus Holzgerlingen nach.

Das Feuer hatten wir schnell unter Kontrolle und ein Ausbreiten auf weitere Gebäudeteile und die benachbarte Doppelhaushälfte konnte verhindert werden.

Mit an der Einsatzstelle waren 22 Kräfte unseres DRK Ortsvereins Holzgerlingen/Altdorf, die uns unter anderem beim Ausleuchten der Einsatzstelle unterstützt haben, sowie ein Rettungswagen, Notarztwagen und die Polizei mit mehreren Streifenwagen.

Gegen 21:30 Uhr war der Brand vollständig abgelöscht und das Haus mittels Druckbelüfter rauchfrei und so konnte gegen 22:00 Uhr die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden.

 

Den Bericht der Kreiszeitung Böblinger Bote finden Sie hier.

 Fotos: Süddeutsche Mediengesellschaft

Am 31.10.2016 wurden wir um 17:32 Uhr über unseren digitalen Funkmeldeempfänger zur Überlandhilfe nach Hildrizhausen alarmiert.
Im Steinhauweg waren ein Feuerschein und mehrere Explosionen gemeldet.
Es stellte sich jedoch heraus, dass es sich um ein Lagerfeuer handelte, in das unbekannte Personen Feuerwerkskracher geworfen hatten. Die Feuerwehr Hildrizhausen löschte das Lagerfeuer auf Grund der Gefahr der Brandausbreitung ab. Da keine weiteren Kräfte nötig waren, lösten wir nach kurzer Zeit die Bereitschaft auf.