Veranstaltungen 2016

Am 28.12.2016 fand unser alljährliches Kartevent statt. Wie auch im vergangenen Jahr waren wir in Sulz am Neckar. 16 Kameraden stellten sich der Herausforderung und es wurde ein gelungener Nachmittag.

 

Nach Qualifikation und Rennen konnte Klemens Berner triumphieren und den Wanderpokal mit nach Hause nehmen. Aaron Baufeld wurde mit knappem Abstand zweiter und mit Markus Kaltenbach als drittem war das Podium ausgefahren.

 

 

Am Samstag, den 15.10.2016 konnten die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Altdorf und Hildrizhausen bei schönem Wetter ihr Können den vielen interessierten Zuschauern präsentieren.
Angenommen wurde ein Brand in einer der Wohnungen im ersten Obergeschoss des Kindergarten in der Bühlstrasse. Hier wurden 3 Personen vermisst und eine Person hatte sich vom zweiten Obergeschoss auf das Dach gerettet.
Die drei Personen in der Wohnung wurden sehr zügig unter Atemschutz von den Trupps des ersten Fahrzeuges der Altdorfer Wehr aus der Wohnung gerettet.
Die Mannschaft eines weiteren Fahrzeuges der Feuerwehr Altdorf machte sich an die Rettung der auf dem Dach sitzenden Person. Diese Gruppe hat eine Spezialausbildung im Fachgebiet Absturzsicherung absolviert und arbeitete mit einer eigens dafür beschafften Spezialausrüstung.


Unterstützt wurden die Altdorfer von einem Fahrzeug der Feuerwehr Hildrizhausen, das die Rückseite des Gebäudes im Griff hatte und auch zur Menschenrettung und Brandbekämpfung vorging. Außerdem wurden die Verletzten wie immer bestens vom DRK Ortsverein Holzgerlingen / Altdorf versorgt.
Im Anschluss an die Übung hatten die Zuschauer die Gelegenheit, sich bei einer Roten vom Grill oder einer Portion Wilde Kartoffeln und einem Glas Most über die Arbeit der Feuerwehr zu informieren und mit den Kameradinnen und Kameraden ins Gespräch zu kommen.

Die Feuerwehr Altdorf braucht Unterstützung, um die Tagesverfügbarkeit weiter aufrecht halten zu können.
Daher freuen wir uns über alle Interessierten, die uns bei unseren vielfältigen Aufgaben unterstützen möchten und die im besten Falle sogar tagsüber in oder rund um Altdorf beschäftigt und damit verfügbar sind.
Melden Sie sich gerne bei uns oder schauen Sie bei einer unserer Übungen vorbei!

Vielen Dank an den DRK Ortsverein Holzgerlingen / Altdorf sowie die Feuerwehr Hildrizhausen. Wir bedanken uns auch bei unserer Altersgruppe sowie der Jugendfeuerwehr, die uns bei der Verpflegung der Gäste unterstützt haben.

Und nicht zuletzt ein großer Dank an das Team des Kindergarten Schneckenburg, die parallel zur Übung mit den Kindern eine Räumungsübung durchgeführt haben und damit 25 Kinder und deren Eltern begeistern konnten, an einem Samstag in den Kindergarten zu kommen.

Zum ersten Mal fand am 16. und 17.09. die Mosthocketse in der Maier-Scheune hinter dem Rathaus in Altdorf statt.
Bereits im September 2015 hatten die Kameradinnen und Kameraden selbst die Äpfel gesammelt, gepresst und den Saft im Gewölbekeller des Heimatmuseums in Fässer eingelagert.
Nach über 6 Monaten Gärung war dann der Most endlich fertig, gerade rechtzeitig zur Kreismostprämierung im April 2016, bei der unser Most einen tollen 5. Platz erhielt und mit der Auszeichnung "Gold" prämiert wurde.

Diesen Most durften unsere Gäste dann auf unserer Mosthocketse probieren und waren durchweg begeistert. Für diejenigen, die es etwas süßer und weniger stark mochten, gab es alternativ noch eine sehr leckere Mostbowle.
Auf der Speisekarte standen unter anderem die Schlachtplatte von Meier Regionalprodukte in Kuppingen, schwäbischer und schweizer Wurstsalat sowie Käse- und Schmalzbrot. Sehr begeistert waren alle auch darüber, dass die Familien Brandauer und Berner für uns ihren bekannten Zwiebelkuchen machte, der von vielen sogar mit nach Hause genommen wurde. So war für jeden etwas dabei und sogar diejenigen, die nicht mit auf das Fest kommen konnten, hatten etwas davon.

Zu später Stunde wurden dann die guten Schnäpse und Liköre von Martin Hahn ausgepackt. Wir hatten extra für das Fest kleine Klopferle mit dem Birnenschnaps befüllt, die begeistert aufgenommen wurden.

Herzlichen Dank geht an den Metzger Meier aus Kuppingen, Familie Brandauer und Berner und Martin Hahn für die Versorgung mit Speis und Trank. Außerdem danken wir der Gemeinde Altdorf und dem Heimatverein dafür, dass wir den Gewölbekeller und die Maier-Scheune nutzen durften.
Und zuletzt natürlich vielen Dank an die viele fleißigen Helferinnen und Helfer, die dem Fest zu einem vollen Erfolg verholfen haben.

Vom 30.Juli bis zum 4. August fuhren 9 Jugendliche und 2 Betreuer nach Hauenstein in der Pfalz um beim Zeltlager der Landesjugendfeuerwehr jede Menge Spaß zu haben. Sechs Tage hatten wir die Gelegenheit gemeinsam mit über 20 Jugendfeuerwehren aus Baden-Württemberg und Belgien neue Erfahrungen zu sammeln und Kontakte am Lagerfeuer zu knüpfen.

Um einen Überblick zu bekommen, wer in den benachbarten Zelten wohnt, hatte jede Gruppe die Aufgabe bekommen, sich am ersten Abend vorzustellen. Wir präsentierten unseren Film „Respekt“, den wir 2015 in Zusammenarbeit mit der Landesjugendfeuerwehr gedreht haben.

Das Programmangebot war sehr vielseitig. In verschiedenen Workshops konnte man unter anderem einen Stuhl bauen, auf einem Niederseilparcour balancieren, bei einer Fotostory mitmachen oder feuerwehrtechnische Knobelaufgaben lösen. Bei einer Dorfrallye mussten wir einen Fragebogen bearbeiten, verschiedene Aufgaben erledigen und lernten dabei die Umgebung um Hauenstein näher kennen. Ein anderer Ausflug führte uns in den Kurpfalzpark mit Wild- und Erlebnispark und SoAufgaben bei der Dorfrallyemmerrodelbahn. In der programmfreien Zeit belagerten wir das Wasgau-Freibad und stürmten dort die Wasserrutsche. Ein besonderes Highlight für die älteren Jugendlichen war eine Erlebnistour. Dabei wurden die Teilnehmer und Begleiter im ca. 30 km entfernten Wissembourg in Frankreich „ausgesetzt“ und mussten sich von dort zu Fuß zurück zum Zeltplatz durchschlagen. Eine besondere Herausforderung war dabei sicherlich die Suche nach einem geeigneten Übernachtungsplatz. Zuvor hatten die Jugendlichen aber noch die Gelegenheit eine ehemalige Militäranlage unter der Erde an der Maginot-Linie zu besichtigen. Mit einem abwechslungsreichen Abschlussabend und einem großen Lagerfeuer ging das Zeltlager zu Ende. Am nächsten Morgen wurden die Zelte abgebaut und wir fuhren müde, aber voller Eindrücke und Erlebnisse nach Hause.

Ein besonderer Gruß geht an die Jugendfeuerwehr Stuttgart-Stammheim, die uns die freien Plätze in ihrem MTW zur Verfügung gestellt haben und uns in Altdorf abgeholt und auch wieder zurückgebracht haben. Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit.

Am Samstag ging es um 9:30 Uhr los. Nach einer kurzen Ansprache der Betreuer ging es mit dem Aufbau der Betten und dem Vorbereiten des Schlafsaales los. Danach stand schon die erste Übung des Wochenendes auf dem Plan. Drei Kameraden des DRK Ortsvereins Holzgerlingen/Altdorf übten mit uns die Versorgung von Wunden, die Anwendung des Stifnecks, die Anwendung des Spineboard und die Helmabnahme bei einem bewusstlosen Motorradfahrer.

Die neu erworbenen Kenntnisse waren dann auch gleich gefordert. Mitten in der Übung ging der erste Notruf in unserer Leitstelle ein. Gemeldet wurde ein Verkehrsunfall mit einer eingeschlossenen Person sowie einer vermisste Person. Sofort rückten beide Löschfahrzeuge ab. An der Einsatzstelle fanden wir ein Fahrzeug vor, dass auf der Beifahrerseite im Graben lag. Der Beifahrer war verletzt und konnte sich nicht selbst befreien. Die Fahrertür stand offen und vom Fahrer fehlte jede Spur. Das LF10 übernahm  die Menschenrettung und das LF8 die Suche nach dem vermissten Fahrer. Über die Heckklappe konnte der Beifahrer mit Hilfe des Spineboards gerettet werden. Der Fahrer konnte von der Besatzung des LF8 in einer nahegelegenen Wiese gefunden werden. Nach einer Erstversorgung konnte er an den Rettungsdienst übergeben werden.

Nach der Rückkehr zur Wache stand das Mittagessen auf dem Plan. Die freie Zeit danach war nur von kurzer Dauer, denn wir wurden gleich zu zwei Einsätzen gerufen. Ein Tier in Not auf einem Baum und ein Mülleimerbrand im Industriegebiet. Unter Vornahme der Schnellangriffsleitung war der Brand schnell unter Kontrolle. Auch die Tierrettung war zügig abgearbeitet.

Nachdem beide Fahrzeuge wieder einsatzbereit in der Wache waren, stand Dienstsport an. Bei schönstem Wetter spielten wir eine Runde Fußball.

Der nächste Einsatz ließ auch nicht lange auf sich warten. Ein PKW brannte vor der Sporthalle. Mit Atemschutz ausgerüstet startete der Angriffstrupp des LF10 unter Vornahme des Schaumrohres die Brandbekämpfung. Das LF8 baute zwei C-Rohre für eine Riegelstellung auf. Kurze Zeit später erfolgte die Meldung „Feuer aus“. Nach dem Abbau und der Reinigung der Einsatzstelle kehrten wir zur Wache zurück.

Gegen Abend bekamen wir Besuch von der Nachbarwehr aus Hildrizhausen. Bei einer gemeinsamen Übung stand die technische Hilfeleistung auf dem Programm. An einem Schrottauto wurde der Einsatz von Schere und Spreizer geübt.

Zum anschließenden Abendessen gab es selbst belegte Burger vom Grill. Danach nutzen wir das warme Wetter und ließen den Abend ausklingen.

Kurz nach halb zehn wurden wir zu einem Wohnungsbrand gerufen. An der gemeldeten Einsatzstelle mussten wir feststellen, dass es die angegebene Adresse nicht gibt.

Um 23:00 war dann Nachtruhe. Keine zwei Stunden später wurde diese durch einen Einsatz unterbrochen. Es brannte auf dem Häckselplatz. Mit beiden Löschfahrzeugen fuhren wir den Einsatzort an. Das LF10 startete direkt mit einem Löschangriff. Die Mannschaft des LF8 begann mit dem Aufbau der Wasserversorgung. Dies gestaltete sich aufgrund der langen Wegstrecke als sehr aufwendig. Nach Vornahme eines zweiten C-Rohres und dem Aufbau eines Hydroschildes zur Riegelstellung war der Brand schnell unter Kontrolle.

Am Sonntagmorgen gegen 06:00 Uhr wir durch den Alarm. Ein Fahrzeug hatte auf einer Strecke von ca. 500 Metern Öl verloren. Die Ölspur wurde abgestreut und anschließend aufgenommen.

Beim anschließenden Frühstück stärkten sich alle für den Tag. Nach dem Frühstück ging es zu einer Übung auf den Hof. Diese wurde jedoch vom nächsten Einsatz unterbrochen. Eine Person war im stillgelegten Wasserhochbehälter vermisst. Nach dem Auffinden der Person und einer Erstversorgung konnte sie mit der Schleifkorbtrage über eine Leiterrutsche gerettet werden.

Nach dem Einsatz ging an das Aufräumen und gegen 12:30 Uhr war ein anstrengendes aber auch sehr schönes Berufsfeuerwehrwochenende beendet.

Wir bedanken uns bei allen, die an diesem Wochenende mitgeholfen haben. Ein großes Dankeschön geht auch an den DRK Ortsverein Holzgerlingen/Altdorf und an die Feuerwehr Hildrizhausen für die Unterstützung bei den Übungen.