Bei der Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Altdorf am 17.03. stand ein Wechsel in der Führung der Feuerwehr an, denn der Kommandant, seine zwei Stellvertreter und der Ausschuss wurden neu gewählt.
Auf Grund der Wahlen hielt Kommandant Thomas Gohlke seine Rede kürzer, er ging vor allem auf den Mitgliederstand der drei  Abteilungen ein. Die Einsatzabteilung hatte mit 37 Mitgliedern ein Mitglied mehr als 2016, auch die Jugendfeuerwehr hatte mit 21 Mitgliedern einen neuen Höchststand erreicht. Bei der Alterswehr waren es Ende 2017 noch 11 Mitglieder. Mit 15 Einsätzen war das Jahr 2017 ruhiger als das vorangegangene, allerdings gab es mit einem Küchenbrand in der Birkenstraße einen Schreckmoment für die Mannschaft, da nicht mal ein Jahr vorher ein Brand in derselben Straße gelöscht werden musste.
Das Jahr 2017 hielt viele Highlights bereit, so zum Beispiel den Mostbesen, der auch in 2019 wieder stattfinden soll, der Ausflug nach Fulda oder das alljährliche Kartfahren.
Jugendleiter Günter Landau war stolz darauf, dass im vergangenen Jahr niemand aus der Jugendfeuerwehr ausgetreten war, wodurch die Jugendlichen in zwei Gruppen aufgeteilt werden mussten. Für beide Gruppen zusammen fand eine 24-Stunden-Übung statt, bei der Einsätze wie zum Beispiel ein Küchenbrand, ein Fahrzeugunfall und eine Ölspur gemeistert werden mussten. Auch andere Veranstaltungen, wie zum Beispiel der Besuch der Berufsfeuerwehr in Reutlingen, standen im Kalender.
Schriftführer Leo Großberger konnte von den sechs Ausschusssitzungen in 2017 berichten. Hier standen vor allem die Planungen für den Tag der offenen Tür, den Mostbesen und andere Veranstaltungen auf dem Plan. Aber auch der Bedarfsplan und die Vorplanungen der Wahlen für die Hauptversammlung 2018 waren wichtige Themen.
Besonders stolz war Kassier Norbert Chmel darauf, dass die Freiwillige Feuerwehr Altdorf zum dritten Mal in Folge schwarze Zahlen schreiben konnte. Der Tag der offenen Tür war so erfolgreich, dass trotz des Ausfluges am Ende des Jahres noch Geld übrig war. Nicht nur deswegen konnten die beiden Kassenprüfer Jeremias Rehn und Leo Großberger dem Kassier eine hervorragende Arbeit bescheinigen und so konnte die Führung der Feuerwehr anschließend einstimmig entlastet werden.
Beim anschließenden Tagesordnungspunkt konnten wieder mehrere Kameraden auf Grund ihrer absolvierten Lehrgänge oder ihrer langen Zugehörigkeit bei der Einsatzabteilung befördert werden.
So wurden Erwin Kling, Philipp Werner und Julian Dittrich zum Feuerwehrmann befördert, Marcel Henne zum Oberfeuerwehrmann.

 

Jonas Fricke wurde zum Hauptfeuerwehrmann ernannt.

Durch den bestandenen Gruppenführerlehrgang wurde Jürgen Henne zum Löschmeister befördert, auf Grund seiner Dienstzeit erhielt Philipp Guschelbauer die nächsthöhere Stufe des Oberlöschmeisters.

 


Stolz war Bürgermeister Erwin Heller auf die beiden geehrten Kameraden aus der Alterswehr, Walter Berner und Walter Knecht, die beide für jeweils 50 Jahre in der Feuerwehr seine Anerkennung erhielten. Walter Berner war nicht nur lange Zeit im Ausschuss der Feuerwehr gewesen, sondern hatte diese auch zwanzig Jahre lang geleitet, bis er den Stab an Thomas Gohlke weiterreichte. Walter Knecht war als Maschinist einer der wichtigen Fahrer in der Feuerwehr gewesen und war während seiner Zeit in der Einsatzabteilung bei unzähligen Übungen und Einsätzen dabei gewesen. Ebenso bedankte sich Erwin Heller bei den beiden Ehefrauen der geehrten, die ihren Männern immer den Rücken freigehalten hatten.

Bei den anschließenden Wahlen fand nun der angekündigte Wechsel in der Führung statt. Als Kommandant wurde Christian Goy gewählt, als stellvertretende Kommandanten Robert Rozsa und Joshua Maier. Auch der Ausschuss erhielt neue Mitglieder, hier wurden Karsten Schöneck, Tobias Frosch, Jeremias Rehn, Norbert Chmel und Andreas Henne gewählt.
Thomas Gohlke verabschiedete sich als Kommandant, er war froh, das Zepter in guten Händen zu wissen. Er wird der Feuerwehr aber erhalten bleiben, sich weiterhin bei den Übungen beteiligen und auch bei der Jugendfeuerwehr mithelfen. Sein Stellvertreter Robert Rozsa bedankte sich für die vergangenen 10 Jahre, in denen die beiden gemeinsam die Feuerwehr geleitet hatten. Als Dank konnte er ihm einen Reisegutschein und ein Fotobuch von der gesamten Mannschaft überreichen.

Erwin Heller bedankte sich in seinen Grußworten ebenfalls bei Thomas Gohlke, der in seiner Amtszeit nicht nur ein neues Fahrzeug beschafft hatte, sondern auch immer auf die sichere und gute Ausstattung der Feuerwehr geachtet hatte.
Auch der Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzende Markus Priesching betonte, dass Thomas sich im Kreis ebenfalls sehr eingesetzt hatte, so hatte er die vergangenen fünf Jahre auch dem Ausschuss des Kreisfeuerwehrverbandes angehört. Er freute sich, dass Thomas dieses Amt auch weiterhin behalten wollte.
Für die Zusammenarbeit bedankten sich auch der Kommandant der Nachbarwehr aus Hildrizhausen, Axel Fischer, und der Bereitschaftsleiter des DRK Ortsverbandes Holzgerlingen/Altdorf, Patrick Stricker. Sie freuten sich aber auch auf die Zusammenarbeit mit der neuen Führung.
In den abschließenden Worten wies Thomas Gohlke auf die Veranstaltungen in 2018 hin, allen voran der Tag der offenen Tür und der Weihnachtsmarkt.

Vom 12. bis 14.01.2018 waren einige Kameraden mit Gästen auf unserer jährlichen Skiausfahrt in Riezlern im Kleinwalsertal.

   

 

Bei traumhaftem Wetter und guten Schneeverhältnissen konnten wir an beiden Tagen das Skivergnügen in vollen Zügen genießen und eine tolle gemeinsame Zeit in den Bergen verbringen.

   

     

Am 28.12.2017 fand unser alljährliches Kart-Event statt.

Wie auch im letzten Jahr waren wir in Sulz am Neckar.

Am Anfang konnten die Kids ihr fahrerisches Können unter Beweis stellen und ihre ersten Erfahrungen auf der Kartbahn sammeln.

Von der aktiven Wehr stellten sich in diesem Jahr 15 Kameraden der Herausforderung, um als Sieger von der karierten Zielflagge abgewunken zu werden.

Nach Qualifikation und spannenden Rennen konnte am Ende Klemens Berner, der Sieger vom letzten Jahr, auch in diesem Jahr wieder triumphierend den Wanderpokal in die Höhe halten. Auch hier nochmal HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

Aaron Baufeld wurde mit nur knappen Abstand Zweiter und Tim Stefany durfte als Dritter auf das Podium.

Für alle Teilnehmer war es wieder ein gelungener Abend!

Dichter Rauch steigt aus den Fenstern des Rathauses. Hilflos sind mehrere Personen im Sitzungssaal gefangen, ihnen ist der Ausweg durch das Treppenhaus durch Rauch und Feuer versperrt.

Zum Glück naht bereits die Rettung, denn bei dem oben genannten Szenario handelte es sich um die Hauptübung der Freiwilligen Feuerwehr Altdorf, die am 21.10. stattfand.

Annahme der Übung war, dass während einer Veranstaltung im Erdgeschoss des Rathauses ein Feuer ausgebrochen war. Der Hausmeister, der das Feuer bemerkte, konnte sich noch in das Dachgeschoss retten. Ihm und den Gästen im Sitzungssaal wurde die Flucht durch das Treppenhaus jedoch durch den dichten Rauch versperrt.
Sofort übernahm die Drehleiter der Feuerwehr Böblingen die Rettung des eingeschlossenen Hausmeisters. Auch die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren Altdorf und Hildrizhausen halfen den Menschen aus dem Sitzungssaal über tragbare Leitern ins Freie. Dort wurde die Betreuung von den Helfern des DRK Ortsverein Holzgerlingen/Altdorf übernommen.
Auch die Brandbekämpfung durch mehrere Atemschutztrupps im Erdgeschoss zeigte schnell Erfolge.
Nachdem alle Personen gerettet waren und die Meldung "Feuer aus" kam, konnte die Übung erfolgreich beendet werden.

            

Wir bedanken uns bei allen, die uns bei dieser Übung unterstützt haben, vor allem bei den Feuerwehren Hildrizhausen und Böblingen, dem DRK Ortsverein Holzgerlingen/Altdorf sowie den "Opfern".

 

 

Nach dem Erfolg von letztem Jahr fand am 15. und 16. September wieder die Mosthocketse der Freiwilligen Feuerwehr Altdorf statt.

Die Vorbereitungen dafür starteten bereits im Oktober 2016, denn natürlich wurde der Most wieder selbst gemacht. Die Kameradinnen und Kameraden sammelten gemeinsam fleißig Äpfel, die gepresst wurden und deren Saft in großen Fässern gelagert wurde. Dort konnte er reifen, wurde umgefüllt und es entstanden schließlich etwa 300 l Most daraus.
Dass trotz der gleichen Herstellung nicht jeder Most gleich schmeckt, das erfuhren die Gäste dann am vergangenen Wochenende. Die Resonanz war durchweg positiv, vielen schmeckte der Most dieses Jahr sogar noch besser als 2016. Und für diejenigen, die es gerne süß mögen, gab es die leckere Mostbowle wieder.  

Auch beim Essen gab es wieder reichlich Auswahl und viele ließen sich die Schlachtplatte, einen schwäbischen Wurstsalat oder Schmalzbrot schmecken. Alle, die vom leckeren Zwiebelkuchen gar nicht genug bekommen haben, konnten diesen auch einfach gleich mit nach Hause nehmen.An beiden Tagen trafen sich Jung und Alt, Mitglieder verschiedener Vereine und der Verwaltung in der Maier-Scheune und es wurde über dies und das geredet. Alle waren sich einig, dass es wieder ein tolles Fest war, trotz oder gerade wegen des regnerischen und kalten Wetters, bei dem man es in der gemütlichen Scheune gut aushalten konnte. Hier noch ein großes Dankeschön an Sven Fischer und das THW Horb, die für die nötige Wärme und Behaglichkeit mit ihren Heizstrahlern und Lichterketten gesorgt haben.

Herzlichen Dank auch an den Metzger Meier aus Kuppingen für das gute Essen, Familie Brandauer und Berner für den ausgezeichneten Zwiebelkuchen und Martin Hahn für die Unterstützung bei der Produktion des Mosts und die Schnäpse sowie an die Gemeinde Altdorf und den Heimatverein für die Erlaubnis, die Maier-Scheune und den Gewölbekeller nutzen zu dürfen.
Nicht zuletzt vielen Dank an alle Helferinnen und Helfer, die zum Erfolg des Festes beigetragen haben.